Zeichnung einer Baustelle

2.1 Bautagebuch – Personal, Leistung, Zeit und Störungen notieren

Das Bautagebuch ist die „prima nota“ für alle Ansprüche des Auftragnehmers. Neben dem Bauzeitenplan Soll Null (siehe Bauzeitenplan Soll Null 1.2) und den Behinderungsanzeigen der Bauleitung (siehe Behinderungsanzeige 2.2) ist das Bautagebuch das wesentliche Dokument zur Nachweisführung für baubetriebliche Nachträge (siehe baubetrieblicher Nachtrag 3.1). Daher ist es unerlässlich, dass die Baustellenleitung das Berichtswesen beherrscht und ein sehr gutes Bautagebuch führt. Neben den typischen Daten wie Datum, Projekt, Auftraggeber, Wetter etc. gehören zu einem sehr guten Bautagebuch vor allem:

  • Angaben zur Anzahl der eingesetzten Arbeitskräfte mit entsprechender Zuordnung auf die Arbeitsblöcke inklusive der benötigten Zeit hierfür (die Arbeitsblöcke ergeben sich aus dem Bauzeitenplan Soll Null).
  • Angaben über die auf der Baustelle vorhandenen Leistungsgeräte.
  • Angaben zu etwaige Störungen im Bauablauf und die sich daraus ergebenen Konsequenzen.

Diese Daten sind die Grundlage für die Errechnung des baubetrieblichen Nachtrages. In unserem Musterprojekt sieht das Bautagebuch wie folgt aus:

Ansicht Bautagebuch